Die Sonne knallte aber im Büro meiner Chefin, in dem ich nicht ihr, sondern den Oberboss gegenüber saß, waren gefühlte 21 Grad. Er redete und ich konnte erkennen wie Wörter seine Lippen verließen, im Raum wild umher tanzten, um dann bei mir angelangt im Gehörgang verdaut wurden. Ich lauerte auf eine Gelegenheit selbst das Wort zu ergreifen, dass war nicht leicht denn er redete gerne und vor allem gerne über alles.
Als er Luft holte drängelte ich mich dazwischen.
„ Darf ich sie kurz unterbrechen“?
Er schien irritiert und neugierig zugleich. Ich fragte mich ob diese beiden Gefühle grundsätzlich gemeinsam auftraten .Entschloss mich aber, dass nun nicht der richtige Zeitpunkt war, darüber nachzudenken.
„ ich möchte mich beruflich verändern und habe beschlossen meinen Vertrag nicht zu verlängern“ Brachte ich mein Anliegen auf den Punkt.
Er schaute mir in die Augen.
„Das war mir nicht bekannt“ dieses mal tanzten seine Wörter nicht durch den Raum sondern klatschten gegen die Wand und glitten lautlos zu Boden.
„Es haben sich alle Leiter für ihren verbleib ausgesprochen“ sagte er und starrte dabei auf einen Zettel, der vor Ihm auf dem Schreibtisch lag. Dann lehnte er sich zurück, gab seiner Brille einen leichten Stups und schaute mich fragend an.
Das Wasser war warm bevor es kalt wurde.
Alles fing damit an das ich neben ihr aufwachte, sie atmete ruhig und ihre Augen waren geschlossen. Der Fernseher lief noch und projektierte sein unaufhörliches flimmern durch den Raum, eingefangen durch die reflektierenden Wände Ihres WG Zimmers. Ich stand auf, stieg dabei vorsichtig über sie rüber, schlürfte zum Fernseher und schaltete ihn aus. Mit einen leisen zischen verschwand die elektronische Energie dorthin zurück wo sie ihren Ursprung hatte.
Die Nacht war kalt und hatte den ersten Schnee über Berlin gebracht. Es war nicht viel aber ein heftiger Wind trieb die wenigen Flocken zu waghalsigen Manövern an. Ein Fußgänger war mit seinen Hund zum Bürgersteig Vollscheißen unterwegs. Der Hund kämpfte beim überqueren der Strasse mit dem Wind mal schob mal zog er ihn auf die andere Seite. Der Mond beobachtete die Szene bevor er sch mir zu wandte. Ich ging einen Schritt zu Seite und sein Schein Streifte Ihr Gesicht. Ich hockte mich vor das Bett .Sie schlief noch immer und ich beobachte wie eine Strähne sich aus ihrer Friseur löste und über ihr süßes Gesicht stricht. Ich hatte kurz sorge das Ihr Schlaf dadurch unterbrochen werden könnte, denn ich wollte sie einfach nur anschauen. Sie sah wunderschön aus. Ich habe einen Wunsch, immer wieder träume ich davon mit ihr an einem See zu Zelten. Sie sitzt vor unserem kleinen Grill und singt leise vor sich hin , ich setzte mich hinter sie und umarme sie – und es fühlt sich schön an, obwohl wir beide noch etwas verschwitzt sind, und dann fangen wir uns ganz langsam wie aus versehen an zu küssen. Wir schauen in die Restglut die unsere Gesichter erwärmt, wir sind satt aber nicht vollgefressen, die Sojawürstchen hatten gut geschmeckt obwohl ich ihr auch ein Huhn oder Hasen gefangen hätte aber sie ist Vegetaria, genauso wie ich.
Jedesmal wenn wir Fahrstuhl fuhren beobachte ich uns im Spiegel, wie wir dort standen und einfach nur perfekt zueinander passten, sie war meine Auserwählte. Jeder der uns zusammen sah entfand das gleiche, spürte die Harmonie die uns umgab.
Der Schein des Mondes hatte sich auf ihren Gesicht zu Ruhe gelegt als ich sie sanft auf den Mund küsste. Sie lächelte kurz ohne aufzuwachen, spätestens da wusste ich das ich meine Glück nie wieder los lassen durfte. Doch es kam anderes.
Am darauffolgenden Tag versprach Ihr den Arbeitsplatz zuwechseln wenn aus uns nichts werden würde.
Bitte gebe mir ein Zeichen oder lächle wieder in mein Leben hinein
Ich liebe dich.
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